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Marktübersicht - Sonnencreme-Hersteller

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Eine fast unendliche Liste an Herstellern und Produkten überschwemmen den Markt und jede neue Saison verspricht neue Erfolge in der Entwicklung. Neben Sonnenmilch und Sonnencreme gibt es auch noch Öle, Aftersun-Präparate, Gele, Tropicals (für bereits gebräunte Haut) und Bräunungscremes. Bei allen Produkten gilt, dass sie nur dann als Lichtschutz geeignet sind, wenn ein entsprechender Lichtschutzfaktor angegeben ist. In der Regel gilt dies nicht für Aftersun-, Tropicals und Bräunungs-produkte.
Hersteller, die ganze Pflegeserien anbieten, offerieren in der Regel Produkte, die sowohl die Zielvorgabe Sonnenschutz als auch den Auftrag Tagescreme erfüllen. Die Übergänge sind oft fließend. Cross-Over-Produkte sind oft deutlich teurer als etwa die Anschaffung einer Tagescreme und einer Sonnenmilch.
Produktserien wie beispielsweise von Nivea oder das Angebot der Drogeriemarktkette Schlecker vermitteln eine gute Übersicht über die Palette an Schutzmaßnahmen gegen den Sonnenbrand.
Normale Sonnenmilch-Produkte werden vor allem nach ihrem Sonnenschutzfaktor eingeteilt. Die Preise sind sehr unterschiedlich. Üblicherweise wirkt sich ein höherer LSF auch entsprechend auf den Preis aus. Allerdings sind Produkte edler Serien mit niedrigem Schutzfaktor oft deutlich teurer als Billigprodukte, die dennoch einen recht hohen Wert vorweisen können. Regelmäßige Tests einschlägiger Zeitschriften geben Auskunft um etwaige Produkte, die nur mangelhaft zu bewerten sind. Dass dies eigentlich nicht mehr sein muss, zeigen Tests aus den 1970er und 1980er Jahren, in denen die Produkte durchweg mit guten Noten beurteilt wurden.
Beim Preisvergleich sollte unbedingt auf den Preis pro 100 ml umgerechnet werden. Dies entlarvt nicht nur teurere Produkte, sondern vermeidet auch, versehentlich ein ganz anderes Produkt (etwa eine Tagescreme mit hohem LSF-Wert) zu kaufen, das für den Einsatz am Strand zu schade wäre.
Anhaltspunkte für die Preisgestaltung der Hersteller können nur sehr vage gegeben werden. Eine einfache Sonnenmilch mit einem LSF von 6 ist bereits für rund 1,50 Euro / 100 ml zu haben. Soll der LSF – Wert bei 20 liegen, so sind bereits 4 Euro / 100 ml einzuplanen. Sonnenmilch mit einem Lichtschutzfaktor von 30, die speziell für empfindlichere Haut geeignet ist, kostet 5 Euro / 100 ml.
Die in Mode gekommenen Sonnenölsprays sind deutlich teurer. Hier kosten LSF 8 bereits 4 Euro und LSF 20 4,75 Euro (jeweils pro 100 ml). Preiswerteres Ölspray ist bei LSF 6 auch schon für gut 2,50 Euro / 100 ml zu haben. Ein Preisvergleich zwischen Discounter, stationärer Apotheke und Versandapotheke bzw. Versandhandel allgemein lohnt sich sicherlich. Hierbei sollte aber die Qualität der Produkte nicht außer Acht gelassen werden (Testberichte).
Speziell für Kinder gibt es Sonnenmilch mit höherem Schutzfaktor. LSF 50 kostet beispielsweise über 5,50 Euro / 100 ml. LSF 30 dagegen kostet knapp 1 Euro weniger.
Sonnenschutzcremes sind etwas preiswerter. Bei LSF 10 sind beispielsweise knapp 2 Euro / 100 ml einzuplanen, während LSF 30 für Kinder nur 3,50 / 100 ml kostet.
Aufpreise kommen zustande, wenn das Produkt noch andere Pflegeeffekte beinhalten soll. Eine Creme etwa, die nicht nur einen hohen Lichtschutzfaktor enthält, sondern langfristig auch die durchs Sonnenbaden entstehenden und gefürchteten Alterungserscheinungen vermeiden hilft, kostet auch schon mal über 20 Euro pro 100 ml. Noch teurer können Pflegeprodukte sein, die ursprünglich eher eine Hautpflegecreme sind und darüber hinaus über einen Lichtschutzfaktor verfügen.
Preisvergleiche sind insofern nicht immer einfach, als dass die Hersteller zum Teil sehr unterschiedliche LSF – Stufen nutzen – auch im Vergleich eigener Serien. So wird es schwierig, etwa den Preis von LSF 6 mit LSF 10 zu vergleichen. Letztlich bietet es sich an, das billigere Produkt zu nehmen und entsprechend Vorsicht walten zu lassen.