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Ökologische Aspekte bei der Sonnencreme

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Grundsätzlich gilt bei allen Produkten – vom Stecknadelkopf bis zum Jumbo-Jet – die Überlegung, ob ein Artikel wirklich benötigt wird. In vielen Fällen greift der Produktionsaufwand auf viele Ressourcen zurück, die unwiederbringlich verbraucht werden. Es gilt daher, die unnütze Herstellung von Produkten zu vermeiden und bereits hergestellte sinnvoll einzusetzen.
Dies gilt letztlich auch für Sonnenmilch und Sonnencreme. Allerdings ist es durchaus notwendig, verschiedene Produkte an der eigenen Haut zu testen. Probierpackungen können hier helfen, wenn es nicht möglich ist, mal bei anderen etwas Milch oder Creme für den Eigentest zu bekommen. Des Weiteren sollte auf die Verpackungsart geschaut werden. Familien mit Kindern, die gern am Strand sind, wissen, wie praktisch ein vernünftiger Verschluss ist. Eine Öffnung, die durch Aufklappen eines kleinen Spenders die Sonnenmilch freigibt, verdreckt schnell im Sand, zumal Sonnenmilch eine klebrige Wirkung hat. Eine Verschlusskappe zum aufschrauben, die im geschlossenen Zustand passgenau an die Flaschenform anschließt, ist da hygienischer. Kunststoffflaschen sind im Einsatz am Strand ungefährlicher als Glasflaschen. Falls mal eine Flasche zerbricht, sollten auf jeden Fall die Scherben weiträumig aufgesammelt werden, um etwa Schnittwunden zu vermeiden.
Diffiziler werden ökologische Fragen, wenn die Verwendung von Sonnencreme mit anderen Produkten zusammenkommt. Eine etwas teurere Sorte, die keine Flecken auf der Kleidung hinterlässt, spart ggf. zusätzliche Waschvorgänge oder neue Kleidung. Soll der Sonnenschutz durch andere Gegenstände gewährt werden, so stellt sich die Frage nach deren ökologischer Bedeutung.