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Sonnenbadezeit

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Um die maximale Dauer der Sonnenanbetung berechnen zu können, müssen also der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme, der Hauttyp und der UV-Index beachtet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Wirkung einer Sonnenmilch oder –creme erst nach etwa 20 bis 30 Minuten voll entfaltet wird, weil sich erst dann der Hautschutz in der Epidermis aufgebaut hat. Nachcremen hat dagegen keinen Erfolg. Wer seine Zeit überschritten hat, sollte für längere Zeit, wenn nicht für den Rest des Tages, sicheren Schatten aufsuchen.
Wie schon erwähnt, zeigen sich die Folgen eines Sonnenbrandes manchmal erst Stunden später. Es ist also angeraten, die Sonnenanbetung mit kurzen Zeitintervallen zu beginnen, um sie dann zu steigern.
Wer sich auf einen sonnigen Urlaub vorbereiten möchte, kann dies bereits mit regelmäßigen Sonnenbädern (Balkon, Terrasse, FKK-Bad, lichtdurchflutetes Zimmer, Solarium mit UV-Filtern) ab Februar oder März tun.

Berechnung der Sonnenbadezeit bei Kindern

Fast generell kann man sagen, dass Babys und Kleinkinder nicht genug vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden können. Sinnvoll sind schattenreiche Freigelände, die die Kinder zur Bewegung (Sport & Spiel) im Schatten anregen. Müssen Kleinkinder unbedingt mit an den Strand, sind sowohl Schutzkleidung als auch Sonnencremes (extra für Kids, ab LSF 30) und zudem wirksamer Sonnenschirm angesagt. Gerade spielbegeisterte Kinder haben oft keine Erfahrung mit Sonnenbränden und achten nicht auf mögliche Vorzeichen (leichtes Erröten der Haut). Hier sollten Eltern nicht von ihren eigenen Erfahrungen oder gar Berechnungen (Stichwort Lichtschutzfaktor) ausgehen.